Der Tamada. Oder der Hochzeitsbitter.
Der Tamada. Oder der Hochzeitsbitter. Wer ist er eigentlich? Das ist die Hauptperson auf einer Hochzeit, wenn es um die gute Stimmung geht. Nur ein professioneller Tamada kann alle Gäste organisieren und allen das Gefühl geben, sie seien alle für den Geburt einer neuen Familie gebraucht. Ein Tamada muss über außerordentliche organisatorische Fähigkeiten verfügen, seine Sprache soll deutlich sein, sein Humor erlesen, sein Aussehen herzgewinnend. Er drückt sich klar aus, kommuniziert mit den Gästen ungezwungen. Mit einem professionellen Tamada wird ihre Hochzeit zur ersten kostbaren Erinnerung des Anfangs der Geschichte ihrer glücklichen Ehe. Viele von uns sind den vielen Hochzeitsbräuchen gewohnt, von dem Brautstraußwerfen und die Hochzeitstorte anschneiden bis hin zu dem Brauch, das Brautpaar mit Reis zu bewerfen. All diese Bräuche sind einem Tamada bekannt und er kann sie alle mit Leichtigkeit und Eleganz umsetzen. Ohne diese Bräuche ist eine Hochzeit nicht vollständig. Verschiedene Völker haben unterschiedliche Hochzeitsbräuche. Sie werden sorgfältig aufbewahrt und von der Generation zu Generation weiter gegeben. Ein echter Tamada soll die meisten von denen kennen.
Ein Tamada ist nicht nur der, der die Trinksprüche auf das Wohl und Gedeihen des jungen Brautpaares ausspricht. Von ihm hängt es ab, ob und wie die Hochzeit in Erinnerung des Brautpaares und der Gäste bleibt. Das leckere Essen und tolle Getränke alleine reichen nicht. Jeder Mensch hat etwas vom kleinen Kind in sich und jeder möchte sich entspannen und amüsieren, die Feier genießen. Der Tamada wiederum muss die Stimmung spüren und verstehen was die Gäste wirklich erwarten. Und dann das Beste bieten, was es nur gibt, damit der Abend perfekt wird. Heutzutage ist es üblich, dass der Bräutigam die Braut über die Türschwelle des Hauses, wo sie wohnen werden, auf den Händen trägt. So entstand diese Tradition: man sagte, dass wenn die Braut auf der Schwelle runter fällt, ist es ein böses Zeichen. Um es nicht zu riskieren, trugen die jungen Bräutigame die Frau über die Schwelle auf den Händen.
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